MUC - Pinakothek der Moderne; Sonderausstellung: Reflexion Licht Spiegel Transparenz
(vom 13.02.2026 bis 31.05.2026)
Mittwoch 18.02.2026:
Am Aschermittwoch beschloss ich, zusammen mit einem sehr guten Bekannten aus dem Landkreis Traunstein zur spannenden Sonderausstellung Reflektion in der beeindruckenden Pinakothek der Moderne nach München zu fahren. Wir trafen uns früh am Morgen in Traunstein und fuhren mit der Regionalbahn RE 5, die pünktlich um 8:44 Uhr abfuhr. Die Fahrt verlief völlig ohne Probleme und pünktlich, sodass wir in München noch ausreichend Zeit hatten, um in Ruhe einen herrlichen Kaffee zu genießen, bevor wir dann mit dem Bus zum Museum weiterfuhren. Am Hauptbahnhof Nord entdeckten wir ein beeindruckendes Fahrzeug von BMW, das mit hochentwickelter Messtechnik und optischer Erfassung ausgestattet war. Anscheinend wird dieses spezielle Fahrzeug für die Entwicklung autonomer Autos genutzt. Diese interessante Beobachtung brachte uns ins anregende Gespräch mit dem Busfahrer, der an diesem Morgen eine kurze Pause einlegte. Wir fragten ihn, wie er die Zukunft seines Berufes einschätze. Er war fest überzeugt, dass sein Job noch lange nicht in Gefahr sei und er eine ausfüllende berufliche Laufbahn vor sich habe. Schließlich war er erst seit einem Jahr in diesem Beruf tätig und plante, bis zu seinem angestrebten Renteneintritt weiterhin mit Freude zu arbeiten. Letztendlich sind wir alle sehr gespannt, wie die Zukunft der Mobilität, die uns alle betrifft, aussehen wird.
Nach unserem recht kurzen und informativen Gespräch begann unsere Busfahrt in Richtung des Museum. Bei unserer Ankunft dort haben wir uns zunächst an der Museumskasse mit den nötigen Tickets für den bevorstehenden Ausstellungbesuch versorgt.
Anschließend entschieden wir uns, zuerst die besondere und interessante Sonderausstellung im obersten Stockwerk zu besuchen und die dort präsentierten Exponate in aller Ruhe und mit großer Aufmerksamkeit zu betrachten.
Besonders beeindruckt haben uns die Objekte, in denen wir uns spiegeln konnten, sowie die filigran gearbeiteten Stücke, die eindeutig das handwerkliche Können des Künstlers in herausragender Weise zeigen. Auch die Lichtinstallationen stachen in ihrer besonderen Art und Weise hervor. Eine Deckenlampe, gefertigt aus vielen dichten Glühbirnen und einer eleganten, durchdachten dunklen Kabeldurchführung, überzeugte vor allem durch die kreative Verwendung von Lüsterklemmen. Der Farbkontrast zwischen den strahlend weißen Lüsterklemmen und den tiefschwarzen Kabeln war einfach faszinierend und zog die Blicke der Besucher magisch an. Zudem sorgten die 15W Leuchtmittel, die optimal platziert waren, für ein ganz besonderes, warmes Erscheinungsbild. Auch die anderen Lampeninstallationen punkteten durch ihre betonte Schlichtheit und raffinierten Designs.
Unser Weg führte uns weiter in die Sonderausstellungen im ersten Obergeschoss der Galerie. Hier beeindruckten uns insbesondere die schöne Auswahl der Farben, die unterschiedlichsten Formen sowie die kreative Gestaltung der Bilder und ihrer Darstellungen. Die von den talentierten Künstlern verwendeten Farben strahlten eine besonders starke und lebendige Kraft aus, während die von der Architektur bereitgestellten Objekte durch Klarheit und durchdachte Formgebung überzeugten und die Besucher in ihren Bann zogen.
Im Erdgeschoss faszinierten uns besonders die eindrucksvollen Lichtinstallationen sowie die dort gezeigten Exponate aus dem spannenden Bereich Design und Architektur. Nicht nur uns imponierten die Arbeiten, sondern auch viele begeisterte Jugendliche, die extra einen inspirierenden dreitägigen Workshop in den Ferien besuchten, um sich mit Kunst und Kultur auseinandersetzen zu können. Sie nutzten die verschiedenen Ausstellungen als wertvolle Inspirationsquelle, um selbst aktiv zu werden und ihre kreativen Ideen zur Geltung zu bringen.
Darüber hinaus beeindruckten uns die außergewöhnlichen Werke eines Künstlers, die im Eingangsbereich des Museums eindrucksvoll ausgestellt waren. Die Wahl der verschiedenen Materialien und die daraus entstandenen Skulpturen sind schlicht überwältigend und regen zum Nachdenken an. Solche Arbeiten lassen sich nur schwer in Worte fassen; man muss sie gesehen haben und auf sich wirken lassen, um ihr volles Potenzial zu erfassen.
Ein Besuch in der beeindruckenden Pinakothek der Moderne ist ohnehin eine bereichernde Erfahrung für jeden Kunstliebhaber. Allein die geniale Architektur des Gebäudes, die geschickt mit dem Licht spielt, ist schon einen Besuch wert und sorgt für ein traumhaftes Ambiente.
Für unseren Rückweg entschieden wir uns bewusst gegen die praktische Nutzung von Bus oder Tram. Dadurch hatten wir die wunderbare Möglichkeit, die Ausstellung und die Exponate in ihrer vollen Pracht intensiver zu reflektieren. Zu Fuß kann man das Erlebte einfach besser verarbeiten und die Eindrücke langfristig im Gedächtnis behalten.
Unsere Rückreise sollte um 15:55 Uhr vom Münchener Hauptbahnhof planmäßig starten. Da jedoch ein RJX der ÖBB Verspätung hatte, konnten wir leider nicht sofort den Bahnhof verlassen und mussten etwa fünf Minuten warten, bis wir endlich unsere Reise in Richtung Heimat antreten konnten. Ich verstehe nicht, warum alle so oft über die Deutsche Bahn schimpfen wegen ihrer Verspätungen. Die ÖBB, die eigentlich mit Pünktlichkeit wirbt, ist im Fernverkehr auch nicht besser. Unser Aufenthalt in Rosenheim musste leider verlängert werden, da wir auf Anschlussreisende warten mussten. Trotz alledem haben wir alle geplanten Verbindungen erreicht und kehrten nach einem sehr interessanten und bereichernden Tag nach Hause zurück.
Ich werde diesen Tagesausflug nach München so schnell nicht vergessen. Wenn Sie die eindrucksvolle Ausstellung Reflektion in der Pinakothek der Moderne selbst erleben möchten, sollten Sie dies unbedingt vor dem 31. Mai 2026 tun. Die Ausstellung ist wirklich jeden Besuch wert. Meiner Meinung nach werden Sie, genau wie wir, diesen wertvollen Besuch nicht so schnell vergessen und haben die einmalige Möglichkeit, Ihren Horizont deutlich zu erweitern und neue Perspektiven zu gewinnen.