Ingolstadt

Mittwoch 29.07.2026:

 

 

Kurz vor dem Beginn der Sommerferien in Bayern entschied ich mich für einen bedeutsamen Ausflug in eine Stadt, die insbesondere für ihre herausragende Automobilproduktion bekannt ist. Meine Reise  sollte um 7:56 Uhr ab Übersee beginnen. Da ich, wie gewohnt, ausreichend Zeit für den Weg zum Bahnhof eingeplant hatte, erreichte ich Übersee bereits kurz nach halb acht und konnte mich in aller Ruhe umsehen.

Unerwarteterweise hatte der RE 5 aus Salzburg, der um 7:25 Uhr abfahren sollte, eine Verspätung von etwa 25 Minuten. Diese Situation bot mir die willkommene Gelegenheit, früher abzureisen und die Zeit bis zur Abfahrt angenehm zu verbringen. Jedoch wurde der RE 5 in Rosenheim unerwartet gestoppt. Reisende, die zu den zahlreichen kleinen Bahnhöfen entlang der Strecke, wie Ostermünchen, beabsichtigten, wurden höflich aufgefordert, in Rosenheim auszusteigen, um mit der RB 54 weiterzufahren. Einige Passagiere stiegen aus, während ein Großteil im Zug verweilte, um ab 8:29 Uhr zum Hauptbahnhof in München weiterzufahren. Meine ursprünglich geplante Verbindung ab 7:56 Uhr wurde mit unserem Zugteil gekoppelt, was die Situation etwas erleichterte.

Dank dieser Umstände hatte ich das große Glück, im vordersten Zugteil zu sitzen, was mir in München einen kurzen und komfortablen Zugang zu meinem Anschlusszug nach Ingolstadt ermöglichte. Trotz der Verzögerungen war die Stimmung im RE 5 insgesamt recht entspannt und gelassen, und die Reisenden nahmen die Verspätung ohne nennenswerte Aufregung hin. Einige informierten sich jedoch beim Zugbegleitpersonal über die Anschlussmöglichkeiten in München, um sicherzustellen, dass sie ihre weiteren Reiseziele problemlos erreichen konnten.